Bezirksstadträtin wirft uns Egoismus vor

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Heute berichtet das Berliner Abendblatt über die Petitionsaktion der Elterninitiative und die harsche Reaktion der Bezirksstadträtin darauf.
In die Ecke der rücksichtslosen Provokateure möchten wir uns aber nicht gerückt sehen. In keiner Weise haben wir geäußert, dass wir das Bezirksamt für dumm oder ignorant hielten. Auch kann nicht die Rede davon sein, dass wir das Amt blockieren: Die Petitionen an die BVV wurden bereits fast vollständig mit einer einheitlichen Antwort abgearbeitet und auch von Seiten des Petitionsausschusses auf Senatsebene wurde uns mitgeteilt, dass unsere thematisch ähnlichen Petitionen als "Massenpetition" behandelt werden, die das Bezirksamt gebündelt zur Stellungnahme erhält. Uns nun den schwarzen Peter hinzuhalten - von wegen, dann gehen andere Schulen leer aus - lenkt von der Sachlage ab.
Und was die Zusage angeht: Die Petitionsaktion war von langer Hand vorbereitet und bereits am Laufen, als wir positive Signale vom Bezirksamt bezüglich der Anmeldung der Schule für die SIWA-Mittel erhalten haben. "In der Tasche" haben wir damit noch gar nichts; schließlich ist es der Senat, der über die Vergabe der Gelder entscheidet - und auch dort wollten wir mit den Petitionen Aufmerksamkeit für unsere Sache erreichen.